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ANGEBOT

Welche Vorteile bringen modulare Designsysteme?

Konsistenz | Effizienz | Skalierbarkeit

Was ist ein modulares Designsystem?

Ein modulares Designsystem ist wie ein Baukasten für digitale Produkte und deren Anwendung. Es besteht aus standardisierten, wieder verwendbaren Bausteinen wie UI-Komponenten, Patterns, Designwerten und definierten Schnittstellen, die sowohl im Design als auch in der technischen Umsetzung ineinandergreifen. Diese Bausteine folgen einer klaren konzeptionellen und technischen Architektur, sodass sie flexibel kombiniert und in unterschiedlichen Kontexten eingesetzt werden können.

Bausteine Designsysteme

Ziel der Anwendung eines modularen Designsystems ist es, Konsistenz, Effizienz und Skalierbarkeit in Design und Entwicklung sicherzustellen. Kurz gesagt: Anstatt jede Seite oder Funktion neu zu entwerfen oder zu entwickeln, greifen Design- und Entwickler-Teams auf erprobte, wieder verwendbare Elemente und Funktionen zurück, die sich leicht an neue Anforderungen anpassen oder über verschiedene Plattformen hinweg skalieren lassen.

Konsistentes Design und Modularität sind heute entscheidend

In einer zunehmend digitalen Welt zählt jedes Detail. Nutzer erwarten eine reibungslose, einheitliche Experience – unabhängig davon, ob sie mit einer Website, einer App, einem Konfigurator oder einer Plattform interagieren. Ein konsistentes Design stärkt nicht nur die Marke eines Unternehmens, sondern schafft Vertrauen und erleichtert die Orientierung.
Gerade bei grossen digitalen Projekten in Unternehmen, an denen mehrere Teams beteiligt sind, führt fehlende Struktur schnell zu Inkonsistenzen. Ohne klar definiertes Design System müssen Änderungen an vielen Stellen und über verschiedene Teams hinweg nachgezogen werden. Das erhöht den Abstimmungsaufwand, beeinträchtigt die Qualität und verlangsamt die Weiterentwicklung.

Hier kommt die Modularität eines Designsystems ins Spiel. Modulare Designsysteme bieten einen durchdachten Baukasten aus wieder verwendbaren UI-Komponenten, Designrichtlinien und Mustern mit klaren Schnittstellen. Dadurch lassen sich digitale Produkte effizienter, konsistenter und vor allem skalierbar gestalten. Das spart nicht nur Zeit und Ressourcen in der Entwicklung, sondern verbessert auch nachhaltig die Nutzererfahrung (Customer Experience).

Nicht modulares Designsystem

Vs.

Modulares Design System

Aus welchen Teilen besteht ein modulares Design System?

Ein modulares Design System besteht aus einzelnen Design Modulen, die in den Benutzeroberflächen eines Unternehmens immer wieder verwendet werden können – etwa Buttons, Formularfelder, Typografie, Abstände oder Icons. Diese Elemente sind so konzipiert, dass sie innerhalb einer klar definierten Design- und Systemarchitektur in unterschiedlichen Kombinationen funktionieren, ohne dass jedes Mal alles neu aufgebaut werden muss.

Eine zentrale Grundlage bilden sogenannte Design Tokens. Dabei handelt es sich um definierte Werte wie Farben, Schriftgrössen oder Abstände, die zentral gepflegt werden. Anstatt diese Werte manuell in jeder Anwendung zu hinterlegen, werden sie systemweit genutzt. So kann beispielsweise eine Farbänderung an einer Stelle vorgenommen werden und wirkt sich automatisch auf alle verbundenen Oberflächen und Schnittstellen aus. Das reduziert Komplexität, spart Ressourcen und sorgt für durchgängige Konsistenz.

Für ein funktionierendes Designsystem sind zudem klare Richtlinien entscheidend. Diese beschreiben, wie Komponenten eingesetzt werden, wie Barrierefreiheit berücksichtigt wird und wie sich Layouts auf unterschiedlichen Bildschirmgrössen verhalten. Ergänzend definiert ein Styleguide die visuelle Sprache. Ein gut dokumentiertes Designsystem stellt sicher, dass alle Teams – von Design über Entwicklung bis hin zu Produktmanagement – auf derselben Grundlage arbeiten.

Das sind die Vorteile eines modularen Design Systems

Die wichtigsten Vorteile lassen sich in drei Bereiche einteilen:

Konsistenz – ein einheitliches Erscheinungsbild

  • Wiederverwendbare Komponenten sorgen dafür, dass Farben, Typografie und Bedienelemente über alle Anwendungen hinweg konsistent sind.
  • Nutzer erleben eine stimmige Oberfläche, die Vertrauen schafft.
  • Klare Regeln verhindern, dass Designs zwischen verschiedenen Teams oder Projekten auseinanderdriften.

Effizienz – schnelleres Arbeiten

  • Teams greifen auf bestehende Bausteine und definierte Schnittstellen zurück, statt Lösungen neu zu entwickeln.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung wird vereinfacht, da das Designsystem eine gemeinsame Sprache schafft.
  • Wartbarkeit und Weiterentwicklung werden verbessert, Innovationen lassen sich schneller umsetzen.

Skalierbarkeit – leichter wachsen

  • Neue Features oder Anwendungen können schneller realisiert werden, da ein stabiler Rahmen existiert.
  • Design- oder Markenanpassungen lassen sich zentral im Designsystem steuern.
  • Die Architektur des Systems wächst mit den Anforderungen des Unternehmens, ohne an Übersichtlichkeit zu verlieren.

Für Unternehmen bedeutet der Einsatz modularer Designsysteme langfristig eine höhere Produktqualität, weniger Fehler und eine robuste Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Ein Designsystem ist damit nicht nur ein operatives Werkzeug, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor für die digitale Produktentwicklung.

Was ist eigentlich UX Design?

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User Experience Design erklärt - kurz und knackig! UX Design fängt beim Nutzer an. Es geht um das Erlebnis, das der Nutzer bei der Interaktion mit einem System, einem Produkt oder einer Dienstleistung eines Unternehmens hat. Nur wer genau versteht, was der Nutzer will und was seine Ziele sind, kann für ihn ein gutes Produkt entwickeln.

5 Aspekte welche die User Experience beeinflussen

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Bieten Sie Ihren Usern ein positives Erlebnis Gefällt mir, was ich sehe? Habe ich Spass bei der Nutzung? Kann ich Vertrauen aufbauen? Werden meine Erwartungen erfüllt? Dies sind alles Aspekte, die mehr oder weniger bewusst zur User Experience beitragen und beeinflussen, wie gut ein Produkt für die Nutzer funktioniert und ob sie erneut mit diesem interagieren würden und wollen.

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